Erste von zwei Neugründungen: Sigmaringen-Zollernalb
Von WU Landesverband BW – WerteUnion gründet am 7. November in Sigmaringen den Kreisverband Sigmaringen-Zollernalb. Der neugewählte Vorsitzende Peter Frick-Brokamp sieht die Gründung als einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Eigenverantwortung, Rechtsstaatlichkeit, wirtschaftlicher Vernunft und dem Schutz der kulturellen Identität Deutschlands und Baden-Württembergs. In seiner Antrittsrede betonte er die Bedeutung freiheitlicher Werte, die bereits in Parteistrukturen ihren Anfang nähmen. Freiheit ist keineswegs nur das Ziel unseres Zusammenlebens in Baden-Württemberg, sondern muss parteiintern vorgelebt werden. Frick-Brokamp verwies auf Erfahrungen, die er in der CDU-Landtagsfraktion gemacht hat, in der die Zusammenarbeit von Misstrauen, Mikromanagement und „aufdringlichen Machtstrukturen“ geprägt war.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Dirk Starost aus Inzigkofen gewählt. Der geschäftsführende Vorstand wird durch die drei Beisitzer Jörg Erschig (Sigmaringen), Uwe Nestle (Albstadt) und Jonas Brokamp (Hohentengen) ergänzt. Der neue Kreisverband hat sich zum Ziel gesetzt, die WerteUnion als Stimme der freiheitlich gesinnten Bürger in der Region zu etablieren, die einerseits von den Altparteien enttäuscht sind, insbesondere von der CDU; andererseits sieht sie sich als die ‚echte Alternative‘ zur „Alternative für Deutschland (AfD)“.
Der Landesvorsitzende Alexander Mitsch begrüßte die Teilnehmer per Videobotschaft und zeigte sich erfreut darüber, dass die Partei WerteUnion nun fast flächendeckend in Baden-Württemberg mit Kreisverbandsstrukturen vertreten sei. Die in den Kreisen Sigmaringen und Zollernalb stark verwurzelten christlichen Werte finden in der WerteUnion ihre politische Entsprechung. Den dort ansässigen Menschen böte die Partei die richtigen Zielsetzungen, Einstellungen und Lösungsangebote.
Auch der Baden-Württembergische Spitzenkandidat Prof. Dr. Jörg Meuthen meldete sich per Video. Aus seiner Sicht hält die WerteUnion eine Schlüsselposition inne: Man könne einer „links-liberal taumelnden“ CDU verhelfen, sich von deren linken Koalitions-Handschellen zu befreien. Die WerteUnion stelle sich als denkbarer Koalitionspartner nicht in den Weg, sondern könne den in alle Richtungen abgewanderten konservativen Wählern wieder eine solide politische Heimat bieten.
„Wir wollen bei der Landtagswahl am 08. März 2026 die grün-schwarze Regierung beenden, damit Baden-Württemberg endlich wieder zu seiner alten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit zurückfinden kann“, sind sich die Anwesenden und die per Video zugeschalteten Mitglieder einig. Bürgern und Unternehmen muss die Landesregierung wieder mehr Freiheit und Gestaltungsspielraum verschaffen – und sich selber auf seine Kernaufgaben konzentrieren, nämlich Unterstützung statt Bevormundung.
Peter Frick-Brokamp bringt reichlich Parteierfahrung aus der CDU mit, ist begnadeter Pianist und Hobbyflieger

Die zweite KV-Gründung: Baden-Württembergs Nordosten
Auch aus Heidenheim konnte eine Neugründung vermeldet werden. Seit dem 16. November existiert – mit der Verabschiedung einer Kreissatzung – der Kreisverband Heidenheim-Ostalb. Bernd Malzahn wurde mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt, flankiert wird er von seinen Stellvertretern Armin Piesker und Nico Solleder. Durch Nicole Werner als Beisitzer wird der Vorstand komplettiert, Elke Rogge und Heiko Christian Jakob stellten sich als Kassenprüfer zur Wahl.
In einer separaten Veranstaltung, aber am selben Abend, wurde Bernd Malzahn zum Direktkandidaten für die Landtagswahl am 8. März 2026 aufgestellt. Mit seiner Kandidatur möchte er der WerteUnion in der Region ein deutliches Profil geben und die Präsenz der jungen politischen Kraft nachhaltig stärken. „Unser Ziel ist es, den neuen Kreisverband konsequent aufzubauen und bis zur Kommunalwahl 2029 wesentlich zu vergrößern“, betont Malzahn. „Wir wollen engagierte Bürgerinnen und Bürger gewinnen, Strukturen ausbauen und erreichen, dass künftig zahlreiche Mitglieder unseres Kreisverbands in den Gemeinderäten und im Kreistag vertreten sind. Die Region Heidenheim braucht eine sachorientierte Stimme mit klaren Werten und echter Bürgernähe.“
Der neue Kreisverband verfolgt das Ziel, konservative Politik mit Verantwortungsbewusstsein, Sachlichkeit und einer klaren bürgernahen Haltung zu verbinden. Transparenz, soziale Verantwortung und der direkte Dialog mit den Menschen vor Ort stehen dabei im Mittelpunkt. In den kommenden Wochen wird der Kreisverband die organisatorischen Aufbauarbeiten vorantreiben, erste Veranstaltungen vorbereiten und interessierte Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mitarbeit einladen.

Für weitere Informationen oder Presseanfragen steht der neue Kreisvorstand gerne zur Verfügung.
Bernd Malzahn ist – wie viele Menschen in Baden-Württemberg – von den Altparteien breitbandig enttäuscht.
Er sitzt im Kreisrat von Heidenheim an der Brenz und unterhält einen reichlich besuchten YouTube-Kanal
